Reisebericht Rumänien 2010
Samstag, 30. Oktober 2010
Trotz aller positiven Veränderungen gibt es immer noch große Not in Rumänien. Deshalb brachten das Missionswerk Granum Sinapis und die Rumänienhilfe Zaisenhausen auch dieses Jahr wieder dringend benötigte Wintersachen in die Gegend von Arad. Hier der sehr persönliche Reisebericht von Nassim Ben Iman
Meine treuen Freunde,
hier ist nun der Reisebericht unserer letzten Missionsreise nach Rumänien. Die Reise konnte unter dem Segen und dem Schutz Gottes durchgeführt werden. Den herzlichsten Dank euch allen für eure Gebete und all eure Sach- und Geldspenden. Es wurden so viele Gaben gespendet, dass wir spontan entschlossen gleich den nächsten Hilfsgütertransport innerhalb von 14 Tagen hinterher zu schicken. In Rumänien haben wir noch Lebensmittel gekauft und den Sachspenden hinzugetan. Auf diese Weise konnten wir wieder die unendliche Liebe Gottes den ärmsten Menschen bringen.
Wieder bin ich mit zwei Teams gereist. Ein Team ist mit den Hilfsgütern mitgefahren, das andere Team flog mit mir später von Frankfurt hinterher. Das Besondere dieser Reise war für mich, dass zwei meiner Töchter im Team dabei waren. Da ihr Herz sichtbar für die Armen und für die Mission schlägt, fühlte ich mich vom Herrn geleitet sie auf diesem Einsatz mitzunehmen. Dank der Unterstützung einer lieben Schwester brauchte ich mich nicht um meine Töchter zu kümmern und konnte mich voll auf meine Arbeit konzentrieren.
Emotionales Drama am Flughafen
Als wir am Flughafen auf unseren Flug warteten, meine Gedanken und mein Herz bereits bei den Rumänen waren, begegnete mir eine Gruppe Moslems. An ihrer Kleidung sah ich, dass es Pilger sein mussten, welche ihre Pilgerreise nach Mekka antraten. Es brach mir das Herz. Ich war aus dem Islam zu Jesus gekommen, war auf dem Weg die Liebe Jesus und das Evangelium in Wort und Tat den Menschen zu bringen, aber diese Menschen waren gerade dabei, noch tiefer in den muslimischen Glauben zu tauchen. Es waren offenkundig auch deutsche Konvertiten dabei. Was mich besonders traf, war die Tatsache, dass meine eigene Mutter nur drei Tage zuvor ihre Pilgerreise nach Mekka angetreten hatte.
Gottes Segen in Rumänien
In Rumänien selbst war es einfach wunderbar! Ich liebe die Zigeuner, fühle mich als einer von ihnen. Die Bekehrungen der Menschen sind unbezahlbar, die Heilungen waren wieder mal beeindruckend. Als ich mit meinem Team in das Auto stieg, um die Heimreise anzutreten lief uns eine liebe Frau hinterher. Sie sagte, dass sie von ihrem Leiden und den Schmerzen befreit und geheilt wurde, während sie am Radio saß. Ich brachte einen Tag zuvor eine Botschaft und betete übers Radio für die Kranken. Nun bin ich gespannt auf die Berichte des Radiosenders, denn oft gehen viele Anrufe und Berichte beim Sender ein, wenn ich längst wieder in Deutschland bin. Dem Herrn allein sei DANK und EHRE für alles was er getan hat!
Danke euch nochmal für eurer Herz für meine Arbeit und für mich! Ich schließe nun mit dem Motto, dass mir der Herr bei der Gründung meines Missionswerks Granum Sinapis aufs Herz gelegt hatte: Es ist kein Preis zu hoch, wenn es darum geht, den Menschen die Liebe Gottes zu bringen!
Viel Segen,
Eurer Nassim Ben Iman

