Freizeitbericht 2011: Mit Jesus auf Indianerfährte

Lagerfeuer, Tomahawks und Federschmuck, dazu eine urige Erdhütte und viele Abenteuer: Auf den Spuren der Indianer erlebten Kinder und Mitarbeiter der Arche von 8. bis 13. August 2011 eine spannende Woche in der FriedensHERRberge in Ittlingen.

Nach der morgendlichen Suche nach den Spuren in der Bibel, die auf Jesus hindeuten (morgendliche Andacht mit Lobpreis), ging es zur Vertiefung des Andachtsthemas in die »Dörfer« (= Zimmer ) der einzelnen Stämme. Anschließend trafen sich dann die »Adai«, »Seri«, »Tunika« etc. zum gemeinsamen Basteln im Gemeinschaftsraum. Dort standen Trommeln bauen, Taschen gestalten, Perlen- und Federschmuck erstellen sowie Indiaka basteln auf dem Programm. Nach einer leckeren Mahlzeit, die uns von Sonja und ihrem Küchenteam zubereitet worden war, ging es dann fast nahtlos in das jeweilige Nachmittagsprogramm über.

Unsere Indianer hatten sehr großen Spaß beim Erkunden des Geländes, bei der Teilnahme an Rallye und Olympiade sowie beim Bemalen von Stoffen, dem Bauen von Tipis und bei der Herstellung von Pfeil und Bogen. Auch den Besuch des Freibads ließen sich unsere Indianer nicht entgehen. Gemeinsam stärkten sie sich anschließend am Lagerfeuer bei Würstchen und Stockbrot. Besonderen Mut bewiesen sie auch beim Überspringen der Elsenz, des benachbarten Flüsschens, mit einem Seil – frei nach Philipper 4,13: »Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht: Christus!«

Höhepunkt der verschiedenen Abendprogramme war auch dieses Jahr wieder der Freitagabend. Jeder Mitarbeiter hatte einen Gürtel bzw. Tomahawk für diejenigen Kinder gebastelt, die Gott ihm bereits vor der Freizeit besonders aufs Herz gelegt hatte. Er durfte für die Kinder beten und sie segnen. Aber auch die Mitarbeiter mussten auf Gottes Segen nicht verzichten. Unsere Indianer übernahmen das Segnen der Mitarbeiter und beteten für sie.

Am Samstag verließen die einzelnen Indianerstämme ihre Dörfer und kehrten in die Tipis ihrer Eltern zurück – längstens jedoch bis zum nächsten Sommer, wenn es wieder heißt: »Auf zur Kinderfreizeit!«

Monika Hiobi