LEBENDIGES WORT

Jesus betet zum Vater für seine Jünger: Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.  (Johannes 17,24)

 
 

24-Stunden-Gebet

Einmal im Monat nehmen wir uns 24 Stunden, um Gott zu suchen, auf ihn zu hören und für aktuelle Anliegen zu beten. Denn Jesus ist der Herr der Gemeinde. Auf ihn kommt es an, von ihm hängt ab, wie es weitergeht. Anbetung und Gebet ist die Kraftquelle, die uns in den Fluss seines Geistes bringt und ihm den Weg freimacht für das, was er tun möchte.

Gott bestürmen − und Segen gewinnen!

Jakob aber sprach: Ich lasse dich nicht los, es sei denn, du segnest mich! Da fragte er ihn: Was ist dein Name? Er antwortete: Jakob! Da sprach er: Dein Name soll nicht mehr Jakob sein, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen!   ( 1. Mose 32,27–29 )

Wenn wir diese Bibelstelle lesen, könnte man dazu neigen zu sagen: Das ist doch anmaßend, wie Jakob mit Gott kämpft und wie er dann auch noch fordert, dass er ihn segnet! Welcher Mensch könnte sich mit Gott anlegen und dann noch unbeschadet davon kommen? Keiner von uns würde dies wagen – viel zu groß ist unsere Furcht, Gott zu nah zu kommen. Wenn wir aber lesen, dass der Herr zu Jakob sagt: »Du hast mit Menschen und Gott gerungen und hast sie beide überwunden«, verliert sich diese Aussage ganz aus unseren Vorstellungen.

Ist es möglich Gott zu überwinden? Klar ist: Gott hätte nur ein Handbewegung machen müssen, und von Jakob wäre nichts übrig geblieben. Aber das ist die Größe unseres Gottes; er liebt uns so sehr, dass er zulässt, dass wir sein Herz überwinden. Er sucht aufrichtige Menschen, die den Mut haben, vor sein Angesicht zu treten und ihn solange zu bestürmen, bis sie sein Herz überwinden. Die sagen: »Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.«

Lasst euch wieder anstecken von dem Verlangen, gemeinsam unserem Herrn zu begegnen und ihn zu bestürmen, dass er uns, unsere Gemeinde, unsere Stadt und Region segne.

Javier Sanchez-Blanco