LEBENDIGES WORT

Jesus sagt: Richtet nicht nach dem Augenschein, sondern fällt ein gerechtes Urteil!  (Johannes 7,24) 

 
 

Gott beschenken in der Anbetung

Den HERRN will ich zu jeder Zeit preisen, sein Lob soll immer in meinem Munde bleiben. Meine Seele soll sich des HERRN rühmen, alle Gebeugten sollen es hören und sich freuen. Verherrlicht mit mir den HERRN und lasst uns gemeinsam seinen Namen erhöhen! ( Psalm 34,2–4 )

 

 

 

Der Oktober beginnt mit einem Fest der Dankbarkeit. Unser Gott verdient es, dass wir IHM Dank und Ehre bringen, IHN feiern. Er ist der Geber aller guten Gaben!

Wenn wir vor Ihm dankend stehen, befinden wir uns in seiner Gegenwart, die uns mit Anbetung erfüllt. Anbetung bedeutet, Gott etwas zu geben! Anbeter kommen nicht in erster Linie, um zu nehmen, sondern um zu geben. Die drei Sternkundigen aus dem Osten kamen zu Jesus und brachten bzw. opferten Ihm ihre Gaben ( Matthäus 2,11 ). Maria nahm Salböl von sehr kostbarer Narde, um die Füße Jesu zu salben ( Johannes 12,3 ).

Gedanken wie »Ich fühle nichts in der Anbetung« oder »Was habe ich davon, wenn ich anbete« bringen ein grundsätzlich verkehrtes Verständnis zum Ausdruck. Das Zentrum wahrer Anbetung ist nicht der Mensch, sondern Gott. Es geht nicht in erster Linie um Lieder, Musik oder darum, einen Gewinn zu erzielen. »It’s all about you, Jesus« – Es geht nur um dich, Jesus!

Die Wahrheit ist: Als Anbeter beschenken wir IHN, aber vor allem sind wir es, die reich beschenkt sind:

Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg, ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen.  ( Psalm 50,23 )

Gabriele Blanco Sánchez