LEBENDIGES WORT

Jesus sagt seinen Jüngern: Alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.  (Johannes 14,13–14)

 
 

An Jesus glauben

Euer Herz werde nicht bestürzt.
Ihr glaubt an Gott,
glaubt auch an mich. 
( Johannes 14,1 )

 

 

 

Ein etwas seltsamer Vers für eine Jahreslosung: keine Verheißung, offenbar kein Zuspruch, sondern nur zwei Aufforderungen und eine Bestätigung. Wenn man aber diesem Vers auf den Grund geht, ist es ein Schlüssel unseres Glaubens. Als Jesus dies zu seinen Jüngern sagt, steht er kurz vor seinem Tod am Kreuz. Die Jünger ignorieren und verdrängen Jesu Todesankündigung, sie können das nicht begreifen. Erst nach der Auferstehung erkennen sie, dass die Erlösung der in Sünde gefallenen Welt nur durch das vergossene Blut unseres Heilandes möglich ist.

»Euer Herz werde nicht bestürzt« ruft uns Jesus zu und meint damit: egal was auch passieren mag. Denn ganz offensichtlich steht diese Welt, bevor unser Herr Jesus wiederkommt, vor Problemen, die auch uns Gläubigen Angst und Bange machen können.

»Ihr glaubt an Gott« – diese Bestätigung kommt gleich hinterher. Dies steht hier ganz neutral. Aber... glaubten nicht auch die Griechen und Römer an Gott, sogar an mehrere Götter? Und glauben nicht auch Moslems, Buddhisten, Hindus, also die allermeisten Menschen, an einen Gott? Was hat es dann mit diesen von Menschen ausgedachten (und oft vom Teufel inspirierten) Göttern auf sich? Gibt es von diesen ebenfalls eine Erlösung? Der Gott der Moslems, Allah, wird zwar wie der Gott Israels dargestellt, aber kein Moslem weiß oder erahnt, ob er erlöst oder verworfen wird – es ist Schicksal, Allah macht, was er will. Bei den Hindus muss man meditieren und ein »heiliges Leben« führen, um eine höhere Stufe zu erreichen, aber Sicherheit gibt es auch da nicht.

Und wir, haben wir Sicherheit? Halleluja: JA! Wir haben Sicherheit! »Glaubt auch an mich« – diese Aufforderung Jesu an seine Jünger und an uns ist unsere Sicherheit, um zum Vater zu kommen. Denn nur wer den Sohn sieht, sieht den Vater. »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.« ( Johannes 14,6 ) Jetzt fangen für die meisten Menschen die Probleme an: An irgend einen Gott zu glauben ist wohl kein Problem, aber »... in keinem anderen ist das Heil (Rettung); denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen«
( Apostelgeschichte 4,12 ).

Lasst uns mit Zuversicht ins neue Jahr gehen und aufschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Und den Menschen, die Jesus noch nicht kennen, zurufen: Nur in Jesus ist das Heil und die Sicherheit ewigen Lebens!

Friedhelm Kollmar